Körners Ästhetik ist in verschiedenen Formen präsent:

1. Die kunstvolle Einleitung jedes einzelnen Fragments mit einem Eingangsbild, das immer eine dreifache Symbolik zu christlicher, biblischer und sozialistischer Deutung beinhaltet.

2. Die Metapher des biblischen Paradiesgartens ist als reales Bild vorhanden, mit den Zugängen zu den einzelnen Fragmenten, die in Klammern notiert sind. Das Paradiesbild beinhaltet die Geschöpfe (Fragment vom Volk) und Gebote (Fragment vom Staat), den Teufel (Fragment vom Mensch) und Gott (Fragment vom Plan), den Garten (Fragment vom Buch) und den Baum mit Paar (Fragment von der Flucht),  als auch Engel I (Fragment von der Arbeit) und Engel II (Fragment von der Weltanschauung), begehbar durch die Pforte (Fragment vom Wort).

3. Die Metapher des als unfrei markierten Westpakets, das ebenfalls den Zugang zu jedem Fragment ermöglicht. Hier ist die zweite (Deutungs-) Ebene im Unfrei-Status zu sehen: ein Paket aus dem Westen, der für die Freiheit steht, ist unfrei gestempelt.

4. Körner benutzt eine Zitation, die seine eigene Poetik unterstützt. Er hat in den meisten Fragmenten durchgängig klein geschrieben und keine Interpunktion verwendet. Im Fragment vom Plan schreibt er gar nur in Großbuchstaben durchgängig ohne Lücken und ohne Interpunktion.

5. Die vier Lesespiele sind wiederum in sich eigene ästhetische Gebilde, die durch die künstlerische Gestaltung Rückgriff nehmen auf ihre inhaltliche Bedeutung. Beispielhaft seien hier genannt die SMS-Texte im Handy-Bild des Lesespiels vom Staatsbesuch, die die Sprache des realen Geschehens, der Geheimdienste und der Presse darstellen.