Paratext

Legt man den von Gérard Genette und anderen entwickelten Begriff des ›Paratextes‹ zugrunde, dann fällt es schwer, in Bezug auf Das Land aller Übel zwischen Basis- und Paratexten eindeutig zu unterscheiden. In gewisser Weise könnte man den überwiegenden Textbestand des Landes aller Übel als eine Sammlung von Paratexten verstehen. Das liegt vor allem daran, dass der Fragmentroman nicht im herkömmlichen Sinn erzählt wird, sondern sich im Wechselspiel von Planung, Entwurf, Reflexion und Aufforderung an die Leser realisiert, das jeweils vorgeschlagene Lese- bzw. Gedankenspiel aktiv zu spielen und damit die Lektüre lesehandelnd zu vollenden.

Hier ist die Rede von Texten allgemein-einführenden Charakters innerhalb (›Peritexte‹) und außerhalb (›Epitexte‹) des zum Fragmentroman zählenden Textkorpus. Dazu kommen Verweise auf Teilveröffentlichungen durch den Autor an andere Orten sowie Aufzeichnungen von Lehr- bzw. Projektveranstaltungen mit dem Autor an der Fernuniversität in Hagen.